Das 2009 gegründete Kinder- und Waisenheim Santa María de la Esperanza wird von einer deutschen Sozialarbeiterin geleitet, die sich seit vielen Jahren vor Ort für Kinder und Jugendliche einsetzt.

Sie und weitere lokale Betreuerinnen und Lehrerinnen sorgen sich um Kinder und Jugendliche aus Ecuadors Küstenregion, die aufgrund ihrer Lebenssituation auf Betreuung und professionelle Hilfe angewiesen sind.

Beherbergte Kinder

Die Stiftung betreut 70 Kinder und Jugendliche, von Babys bis zu 17-jährigen Teenagern (Stand Ende 2025). Viele von ihnen wurden massiv vernachlässigt, einzelne von ihnen waren auch körperlicher und sexueller Gewalt ausgesetzt. Sie benötigen professionelle Hilfe und Betreuung sowie viel Zuwendung. Das Heim begleitet sie entsprechend ihrer individuellen Situation.

Viele der betreuten Kinder stammen aus Familien, die von Drogen, Gewalt oder Vernachlässigung geprägt sind. Im Heim erhalten sie Schutz, Betreuung und Zuwendung.

Ein neues Zuhause

Ein wichtiges Anliegen der Betreuerinnen ist, die Kinder in ihrer Entwicklung und Eigenständigkeit zu fördern und ihnen ein liebevolles Zuhause zu bieten. Sie erhalten Zeit, um Kind sein zu können. Da sich das Heim auf dem Land und nahe an einem Strand befindet, gibt es viel Platz zum Spielen. Die Kinder und Jugendlichen verbringen ihre Freizeit mit Bewegung, Spiel und kreativen Aktivitäten.

Leben in sieben Häusern

Die Kinder und Jugendlichen leben in sieben Häusern, jedes mit einer Pflegemutter als fester Bezugsperson (Stand Ende 2025). Diese familienähnliche Wohnform gibt ihnen Nähe und Geborgenheit.

Schule und Lernen

Die Schulbildung ist ein wichtiger Teil des Alltags. Die Kinder und Jugendlichen werden beim Lernen und bei den Hausaufgaben begleitet. Gemäss dem Informationsbericht Ende 2025 machten viele von ihnen erfreuliche schulische Fortschritte.

Verantwortliche und Mitarbeitende

Pflegemütter und weitere Mitarbeitende begleiten die Kinder und Jugendlichen im Alltag. Sie geben ihnen verlässliche Bezugspersonen und unterstützen sie in ihrer Entwicklung.

Finanzielle Abhängigkeit des Heims

Die finanzielle Situation der Stiftung bleibt angespannt. Gemäss dem Informationsbericht Ende 2025 übernimmt der Staat nur noch die Hälfte der Kosten für die Ernährung der Kinder. Deshalb ist das Heim weiterhin auf die Unterstützung privater Spenderinnen und Spender aus dem Ausland angewiesen.

Die regelmässigen Beiträge von GRATEFUL CHILDREN helfen ganz konkret: Sie decken den Bedarf an Medikamenten und Hygieneartikeln und unterstützen so die laufende Versorgung der Kinder. Jede regelmässige Spende schafft dabei ein Stück Verlässlichkeit und hilft mit, dass die Kinder auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen gut versorgt und begleitet werden können.

Das Team

Die Personen hinter den Kulissen (Auswahl)